Auf der Reise des Vereins im Okober 2010 hat Klaus Sperling den leitenden Augenarzt der Augenabteilung des Krankenhauses Kabgayi, Dr. Piet Noe, kennengelernt.

Er möchte gerne der Augenabteilung eine Optikerwerkstatt angliedern. Klaus Sperling erklärte sich bereit ihm dabei zu helfen. Sofort begann er mit Hilfe der optischen Industrie nach guten gebrauchten Maschinen zu suchen. Ebenso sprach er befreundete Augenoptiker an

Im Frühjahr 2011 hatte Klaus Sperling die wichtigsten Maschinen zusammengetragen. Jetzt begann das lange Warten auf eine Einfuhrgenehmigung. Zunächst versuchte er über die Christoffel-Blindenmission die Maschinen nach Ruanda zu transportieren..

Da sich bis zu seinem nächsten Aufenthalt in Ruanda im Juli 2011 immer noch nichts getan hatte, hat er sein Anliegen mit dem Leiter des Büros der Jumelage Rheinland-Pfalz / Ruanda, Uwe Mayer, in Kigali besprochen. Uwe Mayer versprach zu helfen. Es dauerte dann doch bis November 2011. Die Optikerwerkstatt vepackt in 8 Kartons ging endlich am 12. November 2011 vom Flughafen Frankfurt per Luftfracht nach Kigali Ruanda.

Zur Zeit stehen die Kartons noch im Zoll in Kigali. Uwe Mayer bemüht sich um die Entzollung. Dies ist gerade bei medizinischen Geräten nicht einfach, da hier zusätzlich zum Ministerium für lokale Angelegenheiten das Gesundheitsministerium involviert werden muss.

Klaus Sperling hofft, dass Die Maschinen, Geräte und Werkzeuge noch in diesem Jahr nach Kabgayi zu Dr. Piet Noe kommen. Dort werden sie von einem befreundeten Optiker aus Kigali aufgebaut. Er hilft auch noch bei der Ausbildung der Mitarbeiter für die Augenoptikerwerkstatt.

Einige gebrauchte Maschinen hat Klaus Sperling von befreundeten Kollegen ohne Berechnung bekommen. Andere Maschinen hat er zu günstigen Preisen bekommen. Die gesamten Kosten für die Maschinen, den Transport u.s.w. trägt er selbst. Es wird dafür nichts aus der Vereinskasse genommen.

Am 1. Oktober 2012 hat Klaus Sperling mit zwei ruandischen Optikern und dem Techniker des Krankenhauses Kabgayi die Optikmaschinen ausgepackt und auf ihre Funktion überprüft. Alle Geräte haben den Transport von Deutschland nach Ruanda gut überstanden. Die Maschinen konnten sie noch nicht am endgültigen Standort aufbauen, da das Gebäude erst im Dezember 2012 bezugsfertig ist.

Im April 2013 bauten der Krankenhaustechniker und die einheimischen Optiker die Werkstatt auf. Dazu kam noch ein kleiner Laden mit Brillenwand. Alle Möbel wurden von ruandischen Handwerkern gebaut. Die Firma”Brillen im Paket GmbH” spendete die Brillenfassungen. Die Kosten für denTransport der Brillenfassungen übernahm Klaus Sperling. Dr. Noe ist sehr froh, jetzt eine eigene Optiker-Werkstatt zu besitzen.